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In Zusammenarbeit mit dem Institut BELRAD sind eine Reihe von Projekten, Maßnahmen und Initiativen entstanden, die wir seit fast zehn Jahren begleiten, unterstützen und fördern. Die wichtigsten Projekte haben wir in dieser Rubrik zusammengefasst. Haben Sie Interesse an einer Mitarbeit, möchten Sie unsere Arbeit unterstützen oder mit uns zusammen arbeiten, dann freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen.
Vom 19. – 28.02.2011 lädt JANUN e.V. eine zwölfköpfige Delegation aus Weißrussland zum Thema Tschernobyl ein. Vom 23. – 25.02. finden in verschiedenen Orten Veranstaltungen mit den Gästen statt. Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt / Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen und gefördert durch die Stiftung West-Östliche Begegnungen statt.
21.-30.4.2011 - Mit dem Zug geht es 20 Stunden lang in Richtung Osten, nach Minsk. In der belarussischen Hauptstadt werden wir im Institut für Strahlensicherheit wohnen, wo wir eine Menge über die Folgen von Tschernobyl und die Arbeit vom Institut erfahren werden. Prof. Lepin wird berichten, was er vor 25 Jahren nach der Tschernobylkatastrophe als einer der Leiter des Katastrophenstabs erlebt hat. Natürlich geht es auch darum die 2 Mio. Einwohnerstadt Minsk kennen zu lernen. Anschließend geht es weiter nach Gomel und in die belastete Zone. Vor Ort werden wir dann mit bekommen, wie in Belarus am 25. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe (26.04.) gedacht wird. Unterwegs sind wir dabei immer gemeinsam mit unseren belarussischen Partnern, die bereits im Februar bei uns zu Gast sein werden.
Kosten: ca. 160 Euro
Nähere Informationen bei JANUN e.V., Tel. 0511-5909190 oder per email unter buero@janun-hannover.de

Pektinpulver (bestehend aus Apfelschrot, angereichert mit weiteren Vitaminen) wird den strahlenbelasteten Kindern in Wasser aufgelöst zu trinken gegeben. Dies führt zu einer Reduktion des Cäsiums 137 im Körper.
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Ziel ist es den Menschen in den verstrahlten Gebieten zu vermitteln, wie sie sich selbst möglichst gut vor der Strahlenbelastung schützen können. Die Strahlenmessstellen sind hierbei ein guter Weg.
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Milch spielt für die Strahlenbelastung eine ganz besondere Rolle.
45 % der Radionuklide, die die Kinder im Jahr zu sich nehmen, erhalten sie
durch die Milch, die sie trinken. Ohne großen Aufwand kann die strahlenvermindernde Weiterverarbeitung der Milch durch Anwendung eines Separators geschehen.
In Zusammenarbeit mit dem Institut BELRAD findet vom 26.9. - 4.10. eine Fahrt nach Weißrußland statt. Thema des Besuchs ist die Lebenssituation in der Tschernobylzone - Gesundheitszustand & Hilfsmöglichkeiten. Anmeldeschluss ist der 31.7. Weitere Informationen können Sie der PDF-Datei entnehmen. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Gemeinsam mit weißrussischen Ärzten hat Prof. Nesterenko ein Heft für Eltern aus der Zone geschrieben, das zur Selbsthilfe anregen
will. In Mutter - Kindkuren und einigen Meßstellen wurde das Hefte
bereits genutzt. Die Resonanz der Mütter war sehr positiv.
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Das Jugendumweltnetzwerk Niedersachsen gibt gemeinsam mit ausgebildeten, umweltaktiven JournalistInnen eine Zeitung zum 20. Jahrestag von Tschernobyl heraus. Sie kann bei allen Aktionen und Veranstaltungen in Niedersachsen und darüber hinaus verteilt werden.
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Jedes Jahr kommen rund 9.000 Kinder aus den strahlenbelasteten Gebieten nach Deutschland. In der Regel vier bis fünf Wochen lang erholen sie sich in deutschen Gastfamilien oder Jugendgästehäusern.
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Mads Eskesen ist ein dänischer Fotograf, der seit vielen Jahren in der Umwelt– und Anti-Atombewegung aktiv ist.
Den 20. Jahrestag hat er zum Anlass genommen eine interessante Ausstellungsidee zu realisieren.
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